Im Lutherjahr 2017 stehen Glaubensfragen und deren Bedeutung mehr denn je im Zentrum vieler ungelöster Probleme. „Nathans Kinder” von Ulrich Hub, in seiner freien Bearbeitung von Lessings „Nathan der Weise“, spielt in Jerusalem. Nicht zufällig hat der Autor diese Stadt in Israel gewählt. Es gibt kaum einen Ort in der Welt, wo alle drei Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam – so eng beieinander leben. Die Bühne ist ein abstrakter Raum, in dem jeder jedem begegnen muss.
In dieser Inszenierung von Regine Heintze spielte ich den titelgebenden Nathan. Premiere feierte das Stück am stellwerk.